Über den Autor

J.R. Krausser ist Familienvater und Arzt.

Während seiner Tätigkeit sprach er mit vielen Kindern über deren Fantasie, Idole und Hoffnung, wie auch über ihre Sorgen bei Problemen in Familie und Schule.
Er widmet sich aktuell dem Schreiben und Fertigstellen mehrerer Kinderbücher. Dabei lässt er sich auch gerne durch seine beiden Kinder Mira Christel und Moritz Stefan inspirieren.
Darüber hinaus engagiert sich der Mediziner seit 2016 für die Einhaltung vielfach nicht beachteter Menschenrechts- und Ethikvorgaben in psychiatrischen Kliniken. Diese Erfahrungen zusammen mit bestürzenden Ereignissen aus seiner Dienstzeit im öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) lassen ihn aktuell auch an einem Buch für Erwachsene schreiben, in dem er auf diese Erlebnisse eingeht. Denn J.R. Krausser ist davon überzeugt:
„Es gibt niemanden, der keine Geschichte erzählen kann. Es sei denn, er existiert nur in der Geschichte eines anderen.“

Mehr über den Autor J.R. Krausser:

Freude am Schreiben hatte er schon in der Kindheit. Zu feierlichen Anlässen formulierte er einfache Reime und Wechselreime zu Naturthemen, schrieb Geschichten, später auch Rollenspielabenteuer der Pen-and-Paper Art. Eigentlich war es aber erst sein Deutschlehrer, der ihn auf die besondere Art und Weise des Schreibstiles aufmerksam machte. Dieser erbat einen Aufsatz, eine Kurzgeschichte, bei der es um Spannungsbögen und Pointen ging, als Beispieltext für alle seine Schüler nehmen zu dürfen. So motiviert hat J.R., damals 14 Jahre alt, erfolgreich an einem Jugend-schreibt-für-Jugend-Wettbewerb teilgenommen.

Im Jahr 1999 begann er dann eine Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr und schloss diese als bester seines Jahrgangs ab. Bei der Bundeswehr war er als Feldwebel u.a. in der Ausbildung und im Training von med. Evac Einheiten tätig. Danach studierte er, neben seiner Selbstständigkeit als medizinisch ausgebildeter Personenschützer, zunächst Notfallmedizin, dann Medizintechnik und schließlich Humanmedizin mitsamt klinisch-statistischer Doktorarbeit im allgemeinmedizinischen Bereich.

Ärztliche Weiterbildungen machte er in den Fachbereichen Psychiatrie und forensische Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, sowie öffentliches Gesundheitswesen. Es muss einen Grund gehabt haben, warum er von vielen seiner damaligen Patienten ein „Doktor mit Herz“ genannt wurde. Tatsächlich erhielt er viele Dankschreiben und persönliche Andenken, wie gemalte Bilder oder mit Mühe gebastelte Strukturen.

Die Idee Bücher und v.a. Kinderbücher zu schreiben, wäre ihm aber vermutlich nie gekommen, wenn es nicht ein Schicksal gegeben hätte, das ihn an seiner gesamten medizinischen Ausbildung, wissenschaftlich wie ethisch, hätte zweifeln lassen.

 

Denn wären es andere Umstände gewesen, so würde er heute als Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen und stellvertretender Leiter am Gesundheitsamt unweit seines Wohnhauses an Amtsgutachten arbeiten. Er könnte seine beiden Kinder auf dem Weg dorthin zum Kindergarten bringen. Seine Meldungen über Verstöße gegen Menschenrechts- und Ethikvorgaben an psychiatrischen Kliniken als dortiger ärztlicher Mitarbeiter an die zuständige Kommission der Ärztekammer, erstmals im April 2016, hätte man bestätigt und diese Missstände wären kontrolliert und behoben worden. Zudem hätte die Begründung „nur vorrübergehender Mehrbedarf von Ärzten im ÖGD-Bayern“ auf seinem, nach Bewerbung auf eine von mehreren als unbefristet ausgeschriebenen Planstellen, zu Anfang 2020 erhaltenen Vertrag mit der Aussage das ist doch auch gleichzeitig die Probezeit, nie existiert.

Er hätte nach Oktober 2020, trotz Ausfalls seines für die Facharztprüfung nötigen Lehrgangs, in seinem Team im ÖGD den Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Es wurden doch Ärzte verzweifelt dafür gesucht – oder etwa nicht?

Doch diese Umstände gab es tatsächlich nicht!

Irgendwann kam sich J.R. Krausser wie ein Protagonist aus einem Buch vor, das er in der 7. Klasse bearbeitet hatte. Es hieß „Die Welle“.

In der Absicht, mit seinen Geschichten Kindern, die den Pandemie-Wahnsinn mit Furcht vor Infektion und schwerer Erkrankung, Familienfrustration, usw. erleben mussten, eine Freude zu bereiten, nutzte er die Zeit mit seiner wiederentdeckten Freude am Schreiben. Der Autor betont „Kinder sind das Wichtigste, was wir haben. Sie sind die Zukunft. Ihre Entscheidungen werden uns einmal leiten. Das Auskosten der magischen Jahre und Erleben von Fantasie kann sie zu kritischen, kritikfähigen, einfühlsamen und kreativen Menschen werden lassen. Es darf niemals zugelassen werden, dass ihre Hoffnung und Zuversicht enttäuscht, ihre Welten zerstört werden.

Für Erwachsene schreibt der Autor an einem Roman, der seine Erlebnisse als Arzt zum Großteil widerspiegelt. Das Buch heißt „Doch- für ein Leben wert“. Ob es dabei um einzelne schwer behinderte Patienten in den kleinen Zellen einer psychiatrischen Einrichtung oder aber die Bürger geht, vielleicht sogar um Hoffnung trotz einer mit Aufwand begrabenen Wahrheit? Es wird noch etwas dauern, bis jeder Interessierte dies nachlesen und Letzteres für sich selbst entscheiden kann.

J.R. KRAUSSER

Hannes und Begel

Ausriss mit einem Rucksack voller Hoffnung

Der Grundschüler Hannes erfährt, dass er wegen des Umzugs der Familie seinen geliebten Hund Begel nicht behalten kann. Er trifft den Entschluss von zu Hause auszureißen.

Er ist sich sicher, mit Begel in der Wildnis überleben zu können. Vor allem deswegen, weil Hannes alles dafür Wichtige in seinem Abenteuerbuch nachlesen kann.

Doch es geschieht alles anders, als er es erwartet hatte oder aus irgendeiner Geschichte kennt.

Eine spannende und berührende Abenteuergeschichte um Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Ängeste und Selbstvertrauen.

Zum Vorlesen und Selberlesen.

Rezensionen zum Buch:

+++ Bereits vor Veröffentlichung +++

★★★★★

ulrikes_buecherschrank auf Instagram am 24.01.2024

Dieses Kinderbuch beinhaltet 12 Kapitel und wird aus der Sichtweise von Hannes erzählt. Zu Beginn ist dieses Kinderbuch gewiss traurig aber danach wird die Geschichte zu einem richtigen Abenteuer – für Hannes aber auch für seinen Hund Begel. Die einzelnen Kapitel sind nicht allzu lang und es gibt immer wieder Illustrationen die dieses Abenteuer untermalen. Die Protagonisten sind sympathisch und authentisch dargestellt und es spielen nicht allzu viele mit. So hat das Kind eine sehr gute Übersicht über das Geschehen. Der Schreibstil ist leicht und bildhaft. Daher eignet sich dieses Buch meiner Meinung nach für Leseanfänger gut aber besser noch zum vorlesen. Die Geschichte handelt von Mut, Zusammenhalt und Familie. Da der Inhalt in diesem Buch voller Abenteuer steckt wurde das Abenteuer für mich persönlich sehr kurzweilig zu lesen. Es wird dabei aufregend, fesselnd und natürlich packend. Hannes und sein Hund Begel erleben spannende Momente im Wald. Ob alles gut geht? Das werde ich natürlich nicht verraten, nur soviel dass das Ende für mich nicht abgeschlossen ist. Da gibt es bestimmt noch eine Fortsetzung. Dieses Kinderbuch hat mich auf jeden Fall überzeugen können und vergebe daher sehr gerne fünf Sterne.